Hobbyherren in Bamberg
Oktober 2009
Bamberg die Stadt mit ursprünglichem Charakter und einer ganz besonderen Atmosphäre. 1000 Jahre Geschichte vereint in einem städtebauhistorischen Gesamtkunstwerk europäischen Rangs. Nicht ohne Grund hat die UNESCO der gesamten Bamberger Altstadt den Titel Weltkulturerbe verliehen. Das Fränkische Rom, wie Bamberg auch liebevoll genannt wird, hält für den Besucher eine umfangreiche Palette an verschiedenen Aktivitäten bereit.
Mit dem Veranstalter "Berr Busreisen" starteten die Hobbyherren am 24. Okt. früh am Morgen von Bruckmühl in einem first - class Bus zu einer Kurzreise in die Stadt der vielen Namen. Die Route verlief zunächst an Nürnberg vorbei in die Fränkische Schweiz nach Pottenstein. Das Gebiet rund um Pottenstein ist nicht nur wegen der romantischen Landschaft, Burgen, Mühlen und engen Tälern bekannt und beliebt, sondern auch wegen der zahlreichen Höhlen denen das Wasser den Kalk aus dem Jura gelöst hat. Mehr als 3000 Höhlen sind im Höhlenkataster Fränkische Alb registriert. Ein Stopp bei der größten Tropfsteinhöhle - Der Teufelshöhle - musste sein. Die beeindruckende Besichtigungstour mit den wunderschönen, außergewöhnlichen Tropfsteingebilden wurde zur Augenweide.
Die Kulturreise mit der Besichtigung der Gößweinsteiner Basilika bei Orgelmusik und dem dazwischen liegenden Mittagessen nahm seinen Lauf. Weiter zum ehemaligen Benediktiner Kloster Banz und dem bekannten Wallfahrtsort mit seiner Basilika "Vierzehn Heiligen" von Balthasar Neumann am Jakobsweg. Apropos, wir mussten den bekannten Ort besuchen, da wir genau Vierzehn Hobbyherren waren. <br><br>
Am späten Nachmittag trafen wir in Bamberg im zentral gelegenen Hotel ein. Nach dem Abendessen stürzten wir uns in das Licht erfüllte, bunte Treiben der Bamberger Altstadt. Mit einer Spezialität Bambergs dem "Echt Schlenkerla Rauchbier" unter dem Motto: Gesundes, schmackhaftes Lebenselixier (ein Bier das gewöhnungsbedürftig ist) ließen wir den kulturreichen Tag Revue passieren.
Ab 9:00 Uhr des nächsten Tages stand eine 3 Stunden Besichtigungstour zu Fuß mit viel Kultur auf dem Programm. Im Eilschritt ging es auf den Michaelsberg mit der ehemaligen Benediktinerabtei und Klosterkirche St. Michael. Ein herrlicher Panoramablick ohne Sonnenschein, über die Stadt Bamberg, erwartete uns hier oben. Jetzt wurde uns klar warum Bamberg auch Stadt der vielen Namen genannt wird (Insel Stadt, Bergstadt, Klein Venedig usw.) Der Weg über den Jakobsplatz zwischen der Alten Hofhaltung und der Neuen Residenz hindurch führte uns nach unten. Der Dom mit seinem berühmten Reiter, die Hochbrücke mit dem alten Rathaus, die kleinen Gassen der Altstadt mit den liebevoll bemalten Häusern und den Blick über die Regnitz zu klein Venedig sollte genügen. Die Socken qualmten, die Sohlen branden, als wir unsere Stadtführerin verabschiedeten. Das anschließende Mittagessen in einer historischen Gastwirtschaft mit den kulinarischen Gerichten aus der Region ließen wir uns munden. Die noch verbleibende Zeit bis zur Abreise stand zur freien Verfügung. Ein 2 Stunden Aufenthalt in Forchheim diente als Abschluss der Kulturreise, bis wir gegen Abend wohlbehalten in Bruckmühl eintrafen. Dem Initiator, Kurt Hinreiner, sagen die Beteiligten ein recht herzliches go…go…go…. für diese hervorragende, organisierte und reibungslose Reise. Ein Dankschön an den Busfahrer, der mit interessanten Erklärungen uns ein Stück aus diesem Teil Deutschlands näher brachte. Schööö war`s, weiter so, mit etwas weniger Kultur!!!!
Fazit: Um einen kleinen Eindruck mit nach Haus zu nehmen, trug dieser Wochenendtrip bei, die Fränkische Schweiz und die Stadt Bamberg mit seinen historischen, mittelalterlichen Bauten näher kennen zulernen. Kultur, Kultur war das Leitbild für zwei Tage bei den Hobbyherren.
© Karlheinz Wehner |